Am Sonntag, 01.08. trat der EFC pünktlich um 14.00 Uhr im gemütlichen Kleinbus die Reise von Halsdorf nach Frankfurt ins Waldstadion an.
Um 16.30 Uhr wurde angepfiffen. Eintracht-Trainer Skibbe hatte die erste Garnitur der SGE auf den Platz gestellt:
Nikolov im Tor, die Viererkette mit den Innenverteidigern Franz und Russ, sowie den Außenverteidigern Jung und Neuzugang Georgios Tzavellas. Im defensiven Mittelfeld sollten Alexander Meier und Pirmin Schwegler eigene Angriffe auf den Weg bringen. Die offensiven Außen belegten Patrick Ochs (rechts) und Benjamin Köhler (links). Den Sturm bildeten die beiden Griechen Ioannis Amanatidis und Theofanis Gekas. Auf der Bank saßen zunächst u.a. Caio, Altintop, Korkmaz und Martin Fenin.
Vor etwa 45.000 Zuschauern in der recht gut besetzten Commerzbank Arena übernahmen die Adler die Initiative und hatten wesentlich mehr Ballanteile. Auch der FC Chelsea hatte seine...
Stars John Terry, John Obi, Mikel, Ashley Cole und Nicolas Anelka aufgeboten. Die SGE dominierte in den Zweikämpfen und gelangte meist über die rechte Seite mit Jung und Ochs immer wieder in Strafraumnähe. Amanatidis bot bei seinem Comeback eine starke kämpferische und Laufleistung. Viele ansehnliche Angriffe brachten jedoch keine echten Torchancen. In der 25. Spielminute brachte Terry seinen Torhüter Hilario mit einem riskanten Rückpass in Bedrängnis, der gerade noch so vor dem heraneilenden Ochs klären konnte. Amanatidis konnte den Ball jedoch annehmen, passte zu Ochs und der schlenzte den Ball zum 1:0 über den weit vorm Tor stehenden Hilario in den Metallrahmen.
Mit dieser Führung ging es dann in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte tauschte Chelsea-Trainer Ancelotti fast seine komplette Elf aus. Mit Erfolg. Die eingewechselten Frank Lampard und der Ghanaer Michael Essien brachten ein wenig Schwung ins Spiel von Chelsea. So kam es in der 64. Minute zum Ausgleich: Fährmann ließ einen steilen Pass in den Strafraum, so dass Lampard aus kurzer Distanz das 1:1 erzielen konnte.
Die Eintracht wechselte nun die Offensivkräfte Caio, Altintop und Heller ein, wurde aber dennoch mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Die Viererkette der Verteidiger widerstand durch eine z.T. sehr körperbetonte Spielweise.
Bei einem der wenigen Konter der Eintracht wurde Russ gefoult und der Mann in schwarz gab Strafstoß, den Altintop souverän zum 2:1 Endstand verwandelte (83.).
Resume: Insgesamt eine eher schwache Partie, bei der insbesondere Chelsea nicht zu überzeugen wusste. Man hatte zeitweise den Eindruck einem Aufwärmtraining beizuwohnen. Bei einem Eintrittspreis von 26 Euro hätte man sicher ein bisschen mehr erwarten können.
Immerhin: Für die Eintracht ein schöner Sieg für die Vereinsannalen...
Hier noch ein Spielszenen-Video:
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