Judentum

Geschichte der Juden von Halsdorf

In Halsdorf lebten bis zum Beginn des Naziterrors sieben jüdische Familien. Es waren fünf Familien mit dem Familiennamen Kadden/Katten, eine Familie Levi und eine Familie Rosenfeld.
1936 wanderten die ersten jüdischen Einwohner unter dem Druck der Nazis in die USA aus.
Ende 1941 gab es keine Juden mehr in Halsdorf. Die Juden, denen eine Flucht in die USA oder nach Palästina nicht gelang, wurden ermordet. Damit wurde auch in Halsdorf die jüdische Kultur auf brutalste Weise ausgelöscht. Einen Auszug aus der Halsdorfer Chronik zur Geschichte der Juden in Halsdorf finden sie hier:

Geschichte der Juden von Halsdorf (pdf)

Dieses Kapitel soll dazu beitragen, die Erinnerung an die Juden und ihre Kultur auch in unserem Dorf wachzuhalten.

Die aufwühlende Geschichte der Flucht der Familie von Gerda Katten aus Halsdorf können Sie hier nachlesen (Alle Rechte bei Shira Springer und dem Boston Globe Magazine):

(Bitte die Grafik anklicken!)

Flucht der Familie von Gerda Katten

Eine Übersetzung des Textes finden Sie hier:

Die Rettung der Kattens (pdf)

von Shira Springer, übersetzt von Klaus-Dieter Engel

Der Judenfriedhof in Halsdorf wurde 1903 angelegt. Es finden sich 48 Grabsteine auf dem Friedhof. Der älteste aus dem Jahr 1903, der letzte aus dem Jahr 1938. Der Friedhof wird heute von der Gemeinde Wohratal gepflegt.

Bilder vom Judenfriedhof:

Unbekannt
Ulhaum Kadden
Levi Buchheim
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Mendel Kugelmann
Meier Kadden
Joseph Kugelmann
Hirsch Buchheim
Bettchen Kadden
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Zerline Katz
Simon und Marianne Katten
Simon Kadden
Sara Steinfeld
Sara Kugelmann
Sara Katten
Sara Fain
Salomon Kugelmann
Salomon Kugelmann II
Salomon Katten
Salomon Katten II
Salomon Kadden
Rosa Kugelmann
Rosa Kadden
Regine Katten
Betti Kadden
Adolf Steinfeld
Minna Edelmut
Mendel Katten
Meier Kugelmann
Max Kadden
Mahte Kugelmann
Lasser Katten
Klara Buchheim
Karoline Kadden
Julchen Steinfeld
Josef und Karoline Buchheim
Jettchen Katten
Isak Blumenthal
Herz Steinfeld
Herz Kadden
Hanchen Katten
Breine Kugelmann